Angst vor Wahlbetrugs-Vorwürfen bei US-Midterms
Donald Trump weigert sich seit seiner Niederlage 2020 an, das Wahlergebnis anzuerkennen. Nun wächst die Besorgnis, er könnte auch bei den Zwischenwahlen Betrug behaupten.
Die US-Wahllüge von 2020 wirkt bis heute nach: Donald Trump bestreitet seine damalige Niederlage gegen Joe Biden und hat diese Narrative innerhalb der Republikanischen Partei zur Glaubensfrage gemacht. Millionen von Amerikanern haben diese Darstellung verinnerlicht.
Jetzt wächst die Besorgnis vor den bevorstehenden Zwischenwahlen. Sollten die Republikaner dort Niederlagen erleiden, droht ein Déjà-vu: Experten und Beobachter befürchten, dass Trump erneut Wahlbetrug behaupten könnte – ohne faktische Grundlage, aber mit großer Wirkkraft in seiner Anhängerschaft.
Die Gefahr liegt nicht nur in den unfundierten Vorwürfen selbst. Sie liegt vielmehr darin, dass ein großer Teil der Bevölkerung für solche Narrationen bereits empfänglich gemacht wurde und dass diese Behauptungen das Vertrauen in demokratische Prozesse weiter erodieren könnten.